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Zeitkapsel unter Wiesental vergraben

05.11.2021 Oberstufe

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe haben eine Zeitkapsel versenkt, die erst in 30 Jahren wieder geöffnet werden soll.


Rund 200 Schülerinnen und Schüler strömten am Donnerstagvormittag auf den Sportplatz, mit Schirmen und über den Kopf gezogenen Kapuzen. Gemeinsam sahen sie zu, wie Hauswart Harald Dietsche einen Metallbehälter in einen Schacht unter der Erde versenkte. Die Zeitkapsel, äusserlich eher ein unscheinbares Gebilde, bewahrt einen umso interessanteren Inhalt auf.

Es handelt sich um typische Gegenstände und Dokumente aus dem Jahr 2021. Nicht fehlen dürfen Zeugen der Pandemie wie Schutzmaske, Desinfektionsmittel und ein leerer Impfstoffbehälter. Aber auch ein Etui fand Platz, Pokemonkarten, Abstimmungsunterlagen, eine aktuelle Zeitungsausgabe sowie ein Bericht der Schüler, in welchem sie beschreiben, wie sie sich die Umwelt im Jahr 2051 vorstellen. Düstere Prognosen notierten sie, etwa verstärkte Verschmutzung durch Plastik und mehr Massentierhaltung. Es ist ihnen aber auch wichtig, dass Leserinnen und Leser in der Zukunft erkennen, was schief läuft, damit das Blatt zum Besseren gewendet werden kann. «Wir schreiben mit dieser Kapsel Geschichte in der Gegenwart und bereiten einen einmaligen Moment für die Zukunft vor», sagt Lehrer Manuel Waibel.» (Quelle: Hildegard Bickel, Rheintaler.ch)

Auf Inititative von Klassenlehrer Manuel Waibel haben Schüler*innen und Lehrpersonen des Wiesentals eine Zeitkapsel geschaffen und vergraben, über die man in 30 Jahren hoffentlich schmunzeln wird. 

Sehen Sie mehr im Video und Bericht auf rheintaler.ch:

Video: Eine Zeitkapsel für das Jahr 2051 - rheintaler.ch