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Heissluftballon landete auf Hauptstrasse

30.06.2022 Verwaltung

«Ich hatte 1990 einen Superstart mit einer tollen 5. Klasse», erinnert sich Esther Leimbacher.


Zuerst hatte sie die Klasse alleine geführt, ab 1994 zusammen mit Doris Popp im Jobsharing. Doris Popp kannte die Schulhäuser Schöntal und Klaus bereits aus ihren Stellvertretungen zwischen 1985 und 1993.

Urs Felber suchte 1999 eigentlich ein Pensum im mathematischen Bereich. Da der damalige Werklehrer in Altstätten gekündigt hatte, übernahm Felber ein halbes Pensum in technischem und bildnerischem Gestalten und hat sich in diesem Fachbereich bis heute sehr wohl gefühlt. Zusammen mit seinen Werkklassen hat er immer wieder Kunstobjekte für Altstätten, wie beispielsweise für den Laternenweg beim Waldpark angefertigt. Ein Erlebnis bleibt ihm in spezieller Erinnerung. Zusammen mit den Jugendlichen des Werkjahres hat er reinen riesigen Heissluftballon gebastelt und hat diesen vom Schulplatz Feld aus steigen lassen. Gelandet ist der Ballon, unplanmäsisg, auf der Kreuzung Heidenerstrasse/Rorschacherstrasse und blockierte den gesamten Verkehr.

 

Hierarchien im Lehrerzimmer

Auch Hierarchien im Lehrerzimmer gab es anno dazumal noch. So erinnert sich Doris Popp, dass im Lehrerzimmer Schöntal einige «ältere» Lehrpersonen ihren festen Sitzplatz hatten. Nie hätte sich eine junge Lehrperson gewagt, sich auf einen dieser Plätze zu setzen.

Esther Leimbacher fand es schön, die Schulkinder während zwei Jahren auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Kinder seien spontan, kreativ und lebensfroh, womit sie sie immer wieder inspiriert hätten.

«Die Arbeit mit Kindern kann sehr anstrengend sein, es kann aber auch sehr zufrieden machen,» erzählt Doris Popp. «Wenn du dann spürst, dass das Vertrauen zwischen dir und den Kindern gewachsen ist, finde ich das etwas vom Schönsten».

Urs Felber hält abschliessend fest: «Es ist immer wieder erfreulich, ehemaligen Schülerinnen und Schülern zu begegnen, die sich auf einem gelungenen Lebensweg befinden».

 

Kontakt mit Schule bleibt

Ab Juli bleibt ihnen mehr Zeit fürs Reisen, für Kreatives…..oder, wie das bei diesen drei Lehrpersonen der Fall ist, als Stellvertretung, Lagerbegleitung oder Mitglied in einer Projektgruppe, weiterhin den Kontakt mit der Schule zu halten.

Der Schulrat Altstätten dankt den drei scheidenden Lehrpersonen recht herzlich für ihr Wirken in Altstätten und wünscht ihnen alles Gute.